Die Deutschen und die Polen

 D 2016, 4×45 Min.

Dokumentation mit Spielszenen in vier Teilen über die gemeinsame 1000-jährige nachbarschaftliche Geschichte der Deutschen und Polen. 

Teil 1: Frieden und Krieg – Nachbarn für 1000 Jahre

Teil 2: Feinde und Freunde – von den Teilungen bis zur Europäischen Union

Teil 3: Schicksalsverbunden – Deutsche, Polen und Juden

Teil 4: Breslau/Wroclaw – seit 1000 Jahren in der Mitte Europas

Eine Produktion der Halbtotal Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF/3sat und TVN.

Buch/Regie: Andrzej Klamt, Gordian Maugg, Zofia Kunert
Kamera: Frank Amann, Vita Spieß, Tomasz Michalowski,
Tomasz Kozik, Ronald Urbanczyk
Regieass.dok./Aufnahmeleitung: Ronald Urbanczyk

Siedler, Ritter und Prinzessinnen.                                                                             Deutsch-Polnische Beziehungen im Mittelalter

Kurze Dokumentation D/PL 2016, 9 Min.

Der kurze Unterrichtsfilm gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in den deutsch-polnischen Beziehungen im Mittelalter. Eine Produktion des Deutschen Polen-Instituts in Zusammenarbeit mit Halbtotal Film GmbH & Co. KG

Buch/Regie: Andrzej Klamt
Kamera: Vita Spieß, Tomasz Kozik,Ronald Urbanczyk
Schnitt/Ton: Ronald Urbanczyk
Musik: Christoph Zehm
Fachberatung: Dr. Matthias Kneip, Manfred Mack

Superstrings -eine Lichtvision von Wolfgang Rang

Experimentalfilm D 2015, 4 Min.

Superstrings, kleinste zurzeit wissenschaftlich vorstellbare Partikel unserer Materie, tanzen vibrierend unendlich vergrößert über Frankfurt. Ihr pulsierendes Licht bringt den Raum zwischen Hochhäusern Frankfurts zum schwingen, hebt ihn auf und lässt fließenden Stadtraum in Lichtaquarellen aufscheinen. Ein Experimentalfilm zur oszillierenden Bewegung unserer Urmaterie über Frankfurt.
Ein Film von Ronald Urbanczyk und Andrzej Klamt

Idee: Wolfgang Rang
Regie: Ronald Urbanczyk und Andrzej Klamt
Bildgestaltung und Schnitt: Ronald Urbanczyk und Wolfgang Rang
4:38min. ©halbtotalfilm filmproduktion und Atelier Rang, 2015

Günter Grass und Danzig

Kurze Dokumentation D/PL 2015, 9 Min.

Der Film zeichnet ein Porträit der Stadt Danzig und lässt den Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass zu Wort kommen, der über seine biografische und literarische Beziehung zu seiner Geburtsstadt erzählt. Eine Produktion des Deutschen Polen-Instituts
in Zusammenarbeit mit Halbtotal Film GmbH & Co. KG

Buch/Regie: Andrzej Klamt
Kamera: Tomasz Michałowski, Kay Andersson
Ton: Jacek Kwiatkowski
Schnitt: Ronald Urbanczyk
Musik: Christoph Zehm
Fachberatung: Dr. Matthias Kneip, Dr. Peter Oliver Loew, Manfred Mack

Polnische Migration nach Deutschland

Kurze Dokumentation D/PL 2015, 8 Min.

Der Film bietet einen kurzen Abriss über die Geschichte der polnischen Migration nach Deutschland mit Interviews von polnischen Migranten und Migrantinnen. Im Fokus der Betrachtung steht die seit dem 19. Jhdt. stattfindende Auswanderung ins Kohlerevier des Ruhrgebiets. Aber auch die gegenwärtigen Motivationen der jungen akademischen Nachzügler.  Eine Produktion des Deutschen Polen-Instituts in Zusammenarbeit mit Halbtotal Film GmbH & Co. KG

Buch/Regie: Andrzej Klamt
Kamera: Ronald Urbanczyk
Schnitt: Justin Peach
Musik: Stoppok
Fachberatung: Dr. Matthias Kneip, Manfred Mack

Polnische Literatur

Kurze Dokumentation D/PL 2015, 9 Min.

Ein Unterrichtsfilm über die Polnische Literatur von der Romantik bis zur Gegenwart. Von den Nationaldichtern Adam Mickiewicz und Juliusz Słowacki zu den Nobelpreisträgern Wisława Szymborska und Czesław Miłosz bis zu den Gegenwartsautoren Olga Tokarczuk, Andrzej Stasiuk und Dorota Masłowska. Mit Kommentaren des grossen Übersetzers Karl Dedecius.  Eine Produktion des Deutschen Polen-Instituts in Zusammenarbeit mit Halbtotal Film GmbH & Co. KG

  Buch/Regie: Andrzej Klamt
Kamera: Ronald Urbanczyk, Justin Peach
Ton: Grzegorz Kubaszko
Schnitt: Ronald Urbanczyk
Musik: Christoph & Daniel Zehm
Fachberatung: Dr. Matthias Kneip

Zweiter Weltkrieg – Der erste Tag

Dokumentation D 2014, 45 Min.

„Der erste Tag“ spiegelt die Vorgeschichte und die Kriegshandlungen um den 1. September 1939 als mit dem Überfall Hitler-Deutschlands auf Polen der schlimmste Krieg der Weltgeschichte begann. Erinnerungen polnischer und deutscher Zeitzeugen machen den Film zu einem beklemmenden Dokument mit bislang noch nicht gezeigten Archivaufnahmen. Eine Koproduktion von ZDF,TVP1 und ZDF Enterprises

Buch / Regie: Christian Frey & Gordian Maugg
Leitung: Stefan Brauburger & Andrzej Godlewski
Schnitt: Wolfgang Daut
Szenische Kamera: Lutz Reitemeier
Szenische Rekonstruktion: Andrzej Klamt Halbtotal Filmproduktion
Szenische Aufnahmeleitung: Ronald urbanczyk
Kostüm / Szene: Silvia Albarella

Zweiter Weltkrieg – Das Erste Opfer

Dokumentation D 2014, 45 Min.

„Das erste Opfer“ zeigt, wie die polnische Bevölkerung zu den großen Leidtragenden des  Zweiten Weltkrieges wurde. Unter deutscher Besatzung wurde das polnische Volk zum ersten Opfer eines nie dagewesenen Terrorfeldzugs. Berichte von Augenzeugen auf beiden Seiten geben ein unmittelbares Zeugnis jener Jahre.  Unter den porträtierten Zeitzeugen aus beiden Ländern sind auch der weltberühmte Spielfilmregisseur Roman Polanski, der damals im ummauerten jüdischen Wohnbezirk von Krakau den Besatzungsterror hautnah miterleben musste. Eine Koproduktion von ZDF,TVP1 und ZDF Enterprises

Buch / Regie: Peter Hartl & Gordian Maugg
Leitung: Stefan Brauburger & Andrzej Godlewski
Kamera: Anthony R. Miller & Christian Baumann
Szenische Kamera: Lutz Reitemeier
Schnitt: Nanni Leitner
Produktion Szene: Andrzej Klamt Halbtotal Filmproduktion
Szenische Aufnahmeleitung: Ronald urbanczyk
Kostüm / Szene: Silvia Albarella

Gloria und Exodus – Geschichte des schlesischen Adels

Dokumentarfilm D/PL 2014, 60 Min.

Der Film „Gloria und Exodus – Geschichte des schlesischen Adels“ geht der Frage nach, welche Rolle der schlesische Adel in den bewegten Zeiten des 20. Jahrhunderts spielte. In den Erinnerungen der Nachkommen schlesischer Adelsgeschlechter an die Übergänge vom Kaiserreich zur Demokratie und der nachfolgenden NS-Diktatur sowie an den Untergang der ehemals deutschen Provinzen im Osten nach dem Zweiten Weltkrieg wird schlesische Geschichte

Buch&Regie: Andrzej Klamt & Ronald Urbanczyk
Kamera: Ronald Urbanczyk, Vladimir Majdandzic
Tonmischung: Stephan Höfler
Musik: Christoph Zehm
Schnitt: Ronald Urbanczyk
Computeranimation: Maurice Treffler
Historische Beratung: Dr. Arkadiusz Kuzio-Podrucki/Simon Donig

Wielka Ucieczka (Große Flucht)

Dokumentarfilm PL 2013 47 Min.

Bin ich ein Pole? ein Deutscher? oder Russe?
Auf der Suche nach der eigenen Identität, floh Zygfryd Kapela vor dem Militär, wollte aus dem kommunistischen Polen raus, fühlte sich als Deutscher. Dann wurde er in Eisenach an der Werra – Grenze zwischen BRD und DDR angeschossen und saß eine lange Zeit im Stasigefängnis in Erfurt. Zygfryd Kapela leidet unter den folgen psychischen Terrors und fordert jetzt die Aufklärung seiner Akten und eine Entschädigung für die durchgestandene Folter.

Regie & Buch: Ksawery Szczepanik
Kamera: Kacper Czubak
Tonmischung: Tomasz Sikora
Schnitt: Paweł Suchta
Produktionsleitung: Ronald Urbańczyk, Aneta Dikti
Produktion: Dariusz Dikti „Biuro Pomysłów”
Koproduktion: Quantum Satis
Förderung: Polski Instytut Sztuki Filmowej

Idee: Wolfgang Rang
Regie & Schnitt: Ronald Urbanczyk
Autoren: Matthias Dietsch, Ulrike Epping; Barbara Fabrowicz, Ulrich Grobusch, Matthias Hoffmann, Wolfgang Rang
Kamera: Ulrich Grobusch, Matthias Hoffmann
Klangkomposition: Matthias Hoffmann Klangraum 7

Licht.Kreis.Lüsslingen ein Licht.Kreis.Ritual

Experimentalfilm/Installation 2013 D/CH 4 Min.

Die Teilnehmer des Kongresses für Echte Psychotherapie, Psycholyse und Alternative Psychiatrie in der Schweiz und deren Freunde bilden einen Kreis und verbinden sich über Lichtfäden. Aus der Vogelperspektive gesehen entsteht das Bild eines vielfach geschliffenen Diamanten.
Idee: Wolfgang Rang /Autoren: Matthias Dietsch, Ulrike Epping; Barbara Fabrowicz, Ulrich Grobusch, Matthias Hoffmann, Wolfgang Rang / Klangkomposition: Matthias Hoffmann Klangraum 7

Kampf ums Überleben, Polen unter deutscher Besatzung

Dokumentation, D 2013, 31 Min.

Die Dokumentation über die Zeit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs befasst sich insbesondere mit der Bedeutung und Rolle der im Auftrag der polnischen Exilregierung operierenden Untergrundarmee AK (Heimatarmee). Das ZDF greift damit die aktuelle Diskussion auf, die die Ausstrahlung des ZDF-Dreiteilers „Unsere Mütter, unsere Väter“ im polnischen Fernsehsender TVP 1 ausgelöst hat. Schon nach der deutschen Erstausstrahlung der Filme gab es im Nachbarland Kritik an der Darstellung von Widerstandskämpfern der polnischen „Heimatarmee“ als Antisemiten. Eine Produktion der Halbtotal Film im Auftrag des ZDF

Buch/Regie: Alexander Berkel/Andrzej Klamt
Kamera: Tomasz Michałowski, Tomasz Deblessem
Ton: Jacek Kwiatkowski
Musik: Georg Reichelt
Schnitt: Justin Peach, Ronald Urbanczyk
Animation & Grafik: Maurice Treffler
ZDF-Redaktion: Stefan Brauburger

Regie/Buch: Peter Hartl & Gordian Maugg
Kamera: Anthony Miller & Christian Baumann
Szenische Kamera: Lutz Reitemeier
Ton: Roland Rebscher
Schnitt: Wolfgang Daut & Armin Riegel
Szenische Aufnahmeleitung: Ronald Urbanczyk
Szenenbild: Babett Klimmeck
ZDF-Redaktion: Stefan Brauburger

Nacht über Deutschland – Novemberpogrom 1938

Dokumentation D 2013, 45 Min.

Die historische Dokumentation beschreibt die Ereignisse der Porgomnacht im November 1938 aus dem Blickwinkel von Beteiligten und Beobachtern, auf der Seite der Opfer und der Täter. Beklemmende, teils bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen vermitteln ein Bild von Gleichgültigkeit und Zustimmung zu den beispiellosen Vorgängen. Spielszenen geben wieder, was Menschen damals erleiden mussten und wie sie in den Sog der Gewalt gerieten.
Eine ZDF Produktion mit Beiteiligung der Halbtotal Film als Auftragsproduzent für Spielfilm-Szenen

Mein Kampf mit Hitler

D 2013 Doku-Drama, 45 Min.

„Mein Kampf mit Hitler“ ist eine szenische Dokumentation, mit der „ZDF“ einen Programmakzent zum 80. Jahrestag der „Machtergreifung“ setzt. Spielszenen und dokumentarische Bilder verdichten schlaglichtartig beklemmende historische Momente wie den Reichstagsbrand, die Besetzung des Berliner Kammergerichts durch die SA und den „Judenboykott“ im April ‘33. Ludwig Blochberger als Sebastian Haffner, Michael Mendl als sein Vater und Sybille Weiser als Haffners Freundin Charlie geben der Wut und Verzweiflung, der Anpassung und Resignation jener Tage ein Gesicht.

Buch / Regie: Peter Adler und Gordian Maugg
Filmgeschäftsführung:Tomek Malota
Set-Aufnahmeleitung: Axel Jomeyer
1.Aufnahmeleitung Ronald Urbanczyk,
2.Aufnahmeleitung Günther Wagner
Produktionsleitung-ZDF: Carola Ulrich
Produzent: Andrzej Klamt

Lichtkunst: Wolfgang Rang
Regie: Andrzej Klamt
Bildgestaltung/Schnitt: Ronald Urbanczyk
Musik: Christoph Zehm
Tonmischung Oliver Engelhardt

Rot in Rot

Experimentalfilm/Installation 2012, 5 Min.

In dem Kurzfilm wird die bei der Luminale 2012 gezeigte Lichtinstallation „Rot in Rot“ des Künstlers Wolfgang Rang auf experimentell-spielerische Wiese dokumentiert.

Lichtkunst: Wolfgang Rang
Regie: Andrzej Klamt
Bildgestaltung/Schnitt: Ronald Urbanczyk
Musik: Christoph Zehm
Tonmischung Oliver Engelhardt

Lichtfontainen

Experimentalfilm 2012, 5 Min.

Mit dem Paradigmenwechsel in der Entwicklung von Lichtsystemen werden stadtraumprägende Lichträume möglich, die bisher aufgrund hoher Energiekosten unmöglich waren. In der Verschränkung von Flächen, auf die Licht trifft und Lichtflächen, die durch Bündelung von Strahlen geschaffen werden, entstehen immateriell materielle Raumschöpfungen als „Stillleben“ und „choreographische Konstellationen“. „Stillleben“, in denen sich Menschen bewegen und den Lichtraum erkunden, „Choreographische Konstellationen“, in denen sich Licht kaum merklich bewegt, Lichttexturen und Lichthüllen sich zu einem Lichtballett zusammenfügen.

Lichtkunst: Wolfgang Rang
Regie: Andrzej Klamt
Animation: Miguel Fernandez
Schnitt: Ronald Urbanczyk
Musik: Jan Jacob Hofmann
Tonmischung: Stephan Höfler
Produktion: Atelier Rang, halbtotal film.

Buch/Regie: Andrzej Klamt
Kamera: Vladimir Majdandzic, Ronald Urbanczyk
Schnitt: Ronald Urbanczyk
Originalton: Volker Schmid

Bis zum Tod und weiter-Theater und Lebensgrenzen

Dokumentation 2012

Der Tod ist das am stärksten allgemeine und zugleich individuellste Phänomen der menschlichen Existenz. Dem Tod entkommt niemand, ihn teilen alle Menschen miteinander. Und zugleich ist das Sterben der vielleicht persönlichste Moment eines Menschen, seine letzte und eigenste Erfahrung. In der Spielzeit 2011/2012 hat sich das Schlosstheater Moers in einem Themenschwerpunkt mit dem Tod auseinandergesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei ein Rechercheprojekt über das Leben und Sterben kranker Kinder. Der Dokumentarfilm „Bis zum Tod und weiter“ begleitet die Theatermacher beiIhrer Arbeit und zeigt neben Theaterfragmenten, Gespräche mit kranken Kindern und Krankenhausalltag. Entstanden ist ein Film der die oft unorthodoxe Sicht der Kinder auf Ihrer Krankheit und dem Tod einfühlsam darstellt.

Unsere Geschichte –
Das Gedächtnis der Nation

ZEITZEUGENPROJEKT

Am 6. Oktober 2011 startete der Interviewbus des Vereins „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“ eine zweimonatige Tour durch mehr als ein Dutzend deutscher Städte. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze konnten Zeitzeugen im inneren des Busses, in einem speziell eingerichteten Studio, vor laufender Kamera persönliche Erinnerungen an bestimmte Situationen des vergangenen Jahrhunderts erzählen. Deutsche aus Ost und West berichteten von ihrem Alltag in und ihren Erfahrungen mit Demokratie und Diktatur, ältere Menschen über ihre Gefühle nach dem Kriegsende, jüngere über ihre Empfindungen beim Mauerfall, Euroeinführung etc. Aber auch Migranten sprachen über ihre ersten Erfahrungen in der neuen Heimat. Die Ausschnitte der Interviews wurden nach redaktioneller Bearbeitung unter www.gedaechtnis-der-nation-de online gestellt. Initiatoren des Projekts sind Hans-Ulrich Jörges (Stern) und Guido Knopp (ZDF).

Aufnahmeleitung & Interviews: Ronald Urbanczyk

Buch/Regie: Andrzej Klamt
Kamera: Tomasz Michalowski
Musik: Stoppok
Redaktion: Rolf Bergmann
Locationscout: Ronald Urbanczyk

Die Geteilte Klasse –
Podzielona Klasa

Dokumentarfilm 2011, 45 Min.

Der Autor Andrzej Klamt macht sich auf die Suche nach ehemaligen Klassen- Freunden/Innen seiner Schule im polnischen Bytom. Die ehemaligen Schüler sind zur Hälfte nach Deutschland ausgewandert. Ihre Geschichte steht stellvertretend für die Schicksale von hunderttausenden Aussiedlern und Immigranten aus Polen, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. Der Film zeichnet die Wege der „geteilten“ Klasse nach.

Momente der Geschichte

Dokumentation 2011

Eine Produktion der halbtotal film im Auftrag von ZDF Enterprises. In Zusammenarbeit mit der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Es sind 100 ca. dreiminütige Kurzfilme in denen sich historisches Archivmaterial, Aufnahmen diverser Originalschauplätze sowie Zeitzeugeninterviews zu einem Bild der wichtigsten Ereignisse der letzten 100 Jahre der Geschichte verdichten. Jeder Film fokussiert auf ein Ereignis, das stellvertretend für größere historische Zusammenhänge steht. (z.B. Tag der „Machtergreifung Hitlers“, Pogromnacht 1938, Kriegsende 8.Mai, Kniefall von Warschau etc.) Die Filmreihe ist als ein Pilotprojekt für eine multimediale, programm- und plattformübergreifende Verwendung im ZDF-Verbund konzipiert.
Redaktion: Stefan Brauburger, Kristina Hollstein / Autoren: Alexander Berkel,Stefan Brauburger, Christoph Caron, Michael Funken, Anja Greulich, Peter Hartl, Annette Harlfinger, Johanna Kaack, Stefan Mausbach, Jörg Müllner, Ursula Nellessen, Carl-Ludwig Paeschke, Simone Polier, Caroline Reiher, Friedrich Scherer, Sebastian Scherrer, Ricarda Schlosshan, Bärbel Schmidt-Sakic, Stefanie Schöbel, Mario Sporn, Uli Weidenbache nach.

Schnitt: Armin Riegel
Schnitt: Niko Zakarias, Michael Heerlein
Grafik: Maurice Treffler
Archivrechte: Peter Kalvelage
Tonbearbeitung: Ingo Scholz, Marc Nordbruch
Produktionsassistenz: Ronald Urbanczyk
Produktionsleitung: Daniel Güthert
Produzent: Andrzej Klamt

Konzept/Regie/Kamera/Schnitt: Ronald Urbanczyk

10-jährige Partnerschaft zwischen AKAFÖ in Bochum und Bratniak in Krakau

Dokumentation 2008, 60 Min.

Die Dokumentation porträtiert das breite Spektrum der deutsch-polnischen Kulturwochen im Herbst 2007, die aus dem Anlass der 10-jährigen Partnerschaft zwischen dem deutschen Studentenwerk „AKAFÖ“ in Bochum und dem polnischen Studentenwerk „Bratniak“ in Krakau veranstaltet wurden. Konzerte („Diswojdas Orkiestra“, „Kid A“, „Skangur“, „Alpha Boy School“, Kalamazoo“), Pantomime Auftritt von Ireneusz Krosny, ein deutsch-polnisches Studententheaterprojekt „Nacht“ inszeniert nach der original Tragikfarce des polnischen Schriftstellers Andrzej Stasiuk, Filmvorführungen, Foto- und Plakatausstellungen, polnische Küche in Bochum, westfälisches Essen in Krakau, Gespräche mit Organisatoren und Beteiligten beschreiben die Dimension des zweiwöchigen Kulturangebotes. Der Hauptprotagonist des Films, die Kultur, scheint als zentrales Völkerverbindendes Element und als Vermittler von grenzenübergreifenden Begegnungen das idealste Mittel zu sein, stereotypisches Denken abzubauen und durch bilateralen Projekttransfer zwischenmenschliche Freundschaften und Beziehungen entstehen zu lassen.

18. Internationales Videofestival Bochum

Trailer 2008

Trailerentwurf für das 18. Internationale Videofestival Bochum an der Ruhr Universität Bochum. In collagenartiger Form wird die ganze Palette der Wettbewerbsbereiche aus den Sparten Dokumentarfilm, Spielfilm, Experimentalfilm und Musik vorgestellt. Die Videokünstler und Filmemacher, die in dem Trailer jeweils ihren eigenen, spezifischen  Bereich plastisch repräsentieren, ringen unerbittlich in einem Wettkampf um die Gunst der Jury und des studentischen Publikums.

Konzept: Maksym Kashevarov
Kamera/Schnitt: Ronald Urbanczyk

Buch: Agnes Mizia & Ronald Urbanczyk
Regie/Kamera/Schnitt: Ronald Urbanczyk

Kamienica – Das Haus

Dokumentarfilm PL 2006, 12 min.

Der Film „Kamienica. das Haus“ vergegenwärtigt die Vergangenheit in der Gegenwart und verknüpft beide Zeitebenen miteinander. Während die Bewohner eines Mietshauses in der Stadt Breslau über den schlechten Zustand ihrer Wohnsituation berichten, erblickt der Zuschauer gleichzeitig eine andere Seite der Fassade. Erst durch die gefühlsbetonte Geschichte von Martin Albers, der vor dem zweiten Weltkrieg  in Breslau lebte und die kalten Mauern beseelte wird das Haus zum Leben erweckt. Kaum vorstellbar, dass sich das „vergessene und vernachlässigte Haus“ nur ein paar Meter entfernt von dem Marktplatz mit seinen „bunten restaurierten Renaissance Häusern“ befindet.

Eigentlich habe ich schon alles bei mir

Dokumentarfilm 2006, 45 Min.

Andrzej Klamt und Vladimir Majdandzic richten in ihrem Film „Eigentlich habe ich schon alles bei mir“ ihren Blick auf die Kampagne „Erinnern – Vergessen: Kunststücke Demenz“, die das zunehmende Älterwerden unserer Gesellschaft mit den künstlerischen Mitteln des Schlosstheaters Moers thematisiert. Theater dient hier als Forum, um künstlerische und soziale Initiativen zusammenzubringen und vor allem das tabuisierte Thema Demenz, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Film dokumentiert in Gesprächen mit Theatermachern, Beteiligten, Schauspielern und dementen Darstellern, Alltagsbeobachtungen an Demenz erkrankter Menschen, Ausschnitten aus Proben verbunden mit kunstvollem Einsatz von bildhaften Erinnerungsfragmenten den theatralischen Umgang mit dem Thema Demenz  und  entwirft gleichzeitig ein eigenes,  multiperspektivisches Bild von Demenz und Theater.

Buch/Regie: Andrzej Klamt
Bildgestaltung/Schnitt:Vladimir Majdandzic
Ton: Bernhard Türcke
Musik: Georg Reichelt
Kamera: Ronald Urbanczyk & Artur Wieloch
Produktion: halbtotalfilm, in Koproduktion mit Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH

Regie/Kamera/Schnitt: Ronald Urbanczyk/Dobrina Trifonova.

Polnisches Institut Düsseldorf

Porträt 2005, 5 Min.

Der Imagefilm gibt einen kurzen Einblick in die Funktionsweise des Polnischen Instituts. Neben Berlin und Leipzig ist das Polnische Institut in Düsseldorf das am westlichsten gelegene und wurde 1993 von dem Außenministerium der Republik Polen gegründet. Im Mittelpunkt stehen: Ausstellungen, Film, Literatur, Geschichte, politische Diskussionen, und Workshops. Das wichtigste Mittel dabei ist der Diskussion eingeschrieben, wie zwei Düsseldorfer Mitarbeiter im Film konstatieren: „Das Ziel, ist es auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren und die Vorurteile, die durch die Geschichte entstanden sind abzubauen“. „Diskussion und das Gespräch sind das wichtigste Medium, um sich gegenseitig kennen zu lernen“.

Woodstock – Eine Begegnung im Herzen Europas

Dokumentarfilm D/PL 2004, 45 Min.

Der Dokumentarfilm „Woodstock eine Begegnung im Herzen Europas“ porträtiert im Jahr 2003 das seit 1995 alljährlich stattfindende Woodstockkonzert in Polen. Im Mittelpunkt des Films steht Jurek Owsiak, der Festivalorganisator und Initiator der größtenpolnischen karitativen Spendenorganisation „Wielka Orkiestra Swiatecznej Pomocy“. In kurzen Statements berichten ebenfalls einige der 300.000 Angereisten wie auch einzelnen Bandmitglieder von den Impressionen des größten eintrittfreien Festivals Polens. Dabei wird spürbar, dass die Ideologie der 68er Bewegung rudimentär präsent ist, und  dass sich die Reisenparty viel mehr als nur eine Show und ein Remake des legendären Woodstockfestivals im amerikanischen Bethel versteht. Sie entpuppt sich letztendlich als eine politische Manifestation gegen die Missstände und Korruption in der polnischen Politik.

Regie/Kamera/Schnitt: Ronald Urbanczyk/Marius Borzymowski

Buch/Regie: Thomas Irmer & Andrzej Klamt
Kamera: Vladimir Majdandzic & Ronald Urbanczyk
Ton: Bernhard Türcke, Jens Ludwig
Schnitt: Armin Riegel
Redaktion: Jo Schmidt
Produktion: halbtotal film Andrzej Klamt im Auftrag von 3sat und ZDF theatrkanal 2004

Europa in Stücken

Dokumentation 2004, 45 Min.

Neue Dramatik zwischen Russland und Belgien, Norwegen und der Türkei. Der Film von Thomas Irmer und Andrzej Klamt über die vom 17. bis 27. Juni 2004 stattfindende Theaterbiennale in Frankfurt am Main und Wiesbaden behandelt überregional Themen, die einen regionalen Hintergrund haben. Werte und Orientierung, Unabhängigkeit, Kulturkonflikt, Alterung, Globalisierung, Brüche in der Gesellschaft, der Blick auf das Unbekannte in der Gegenwart, davon erzählen die Theaterstücke aus Europa. In einer Art Kaleidoskop werden die Inszenierungen aus den unterschiedlichen europäischen Ländern, jeweils in ihrer Originalsprache, so zusammengesetzt, dass ihre Herkunft auch in größeren Zusammenhängen erlebbar ist.